Athlet vorgestellt: Reynaldo Montoya

Reynaldo Montoya, 34 Jahre, arbeitet in der Lichtenberger Werkstatt Berlin und ist stellvertretender Athletensprecher des Special Olympics Landesverbands Berlin.

Was machst du beruflich und welchen Sport betreibst du?  

Ich war sieben Jahre in der Wäscherei und arbeite jetzt im Küchenbereich einer Werkstatt.
Ich mache Radsport. Ich habe 2005 in einer Radsportgruppe angefangen und war dann 2006 das erste Mal bei Nationalen Spielen in Berlin.

Welches sind deine größten sportlichen Erfolge?

Mein größter sportlicher Erfolg war der erste Platz bei den Vattenfall Cyclassics in Hamburg. Dort sind wir immer um die Binnenalster gefahren. Dennis Mellentin und ich sind um den ersten und zweiten Platz gefahren, ohne dass wir es wussten. Und dann bin ich Erster geworden.
Ich war auch bei vielen anderen Wettbewerben. Zum Beispiel bei den Nationalen Spielen in Karlsruhe, Düsseldorf, Hannover und Kiel.

Seit wann bist du Athletensprecher?

Ich bin 2019 eingestiegen. Wir haben in Berlin-Brandenburg einen Athletenrat gegründet. Ich habe mir die Aufgabe zugetraut und habe mich als stellvertretender Athletensprecher aufgestellt.

Warum bist du Athletensprecher geworden?

Ich finde es wichtig, dass ich meine Meinung sagen kann. Ich möchte mich auch mit anderen Athletensprecherinnen und Athletensprechern zu neuen Ideen austauschen.

Arbeitest Du auch in einer Arbeitsgruppe bei SOD mit?

Ich bin in der Gruppe "Begriff". In der Gruppe versuchen wir, eine andere Bezeichnung für "geistige Behinderung" zu finden. Wir denken, dass das kein guter Begriff ist. Viele Menschen finden, dass das eine Beleidigung sein kann. Special Olympics sagt auch Menschen mit geistiger Behinderung. Wir tauschen uns mit dem Fachausschuss Wissenschaft aus, um einen anderen Begriff vorzuschlagen.

Wie machst du gerade Sport?

Also ich halte mich mit Gymondo fit. Das ist eine Fitness-App. Dort machen Trainer, zum Beispiel Daniel Aminati, Übungen vor. Ich mache das mehrmals in der Woche.



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