Jahresrückblick Special Olympics Bereich Verbands- und Länderentwicklung

Das Jahr 2021 war für das junge Ressort der Verbands- und Länderentwicklung geprägt von vielen digitalen Formaten. Digitales Beteiligungsforum, Sitzungen des Länderrats oder der Arbeitsgruppen Strategie und Mitgliederarbeit als auch digitale Klausurtagungen im Haupt- und Ehrenamt oder Steuerungsgruppen- und Netzwerktreffen in den Verbandsprojekten -  all diese Maßnahmen haben in Pandemiezeiten dazu beigetragen weitere Schritte aufeinander zuzugehen und wichtige Impulse für die Inklusion im Sport zu setzen.  

Im nächsten Jahr wird es verstärkt darum gehen, die Inklusion im Sprot als große Chance nach der Pandemie zu nutzen und Partner und Sportvereine davaon zu überzeugen und für diesen Weg zu gewinnen. Ein wichtiger Baustein dabei wird die Verzahnung der SOD Großprojekte (Wir gehören dazu, LIVE, Regionalliga Inklusion, BeuGe) mit dem LOC Projekt 170/170 zur größten kommunalen Inklusionsoffensive im organisierten Sport sein. 

Projekt „LIVE“

Wie habt ihr dieses Jahr erlebt? (Was waren die wichtigsten Themen? Was wurde trotz der Pandemie geschafft? An welche besonders emotionalen Momente erinnert ihr euch? Wem möchtet ihr am Jahresende besonders danken?)

Rückblick: Das Jahr 2022 war im Projekt LIVE sehr spannend und ereignisreich. Es wurden die Modellregionen festgelegt, die Stellen der Regionalkoordinierenden besetzt, gemeinsam mit der SODA ein Schulungskonzept „Teilhabe-Beratung“ entwickelt und die Teilnahme für Kommunen am Projekt ausgeschrieben. Es haben sich insgesamt 33 Kommunen bis Ende September beworben. Emotionaler Moment: Das Team LIVE arbeitet meist im digitalen Raum über große Distanzen zusammen. Im Juni 2021 kam das Team erstmalig zu einem Workshop in Präsenz zusammen.

Welche digitalen Angebote gab es in Euren Bereich?

Digitale Angebote: Beratungsgespräche mit Kommunen, digitaler Austausch mit Athlet*innen.

Was erhofft ihr euch für das Jahr 2022? Was sind die größten Herausforderungen, welche Höhepunkte stehen regulär an?   

Viele spannende, neue Netzwerkteilnehmenden, motivierte Teilhabe-Beratende, intensiven Austausch mit den Kommunen. Nach der Pandemie gilt es, die guten Verbindungen zu den Einrichtungen der Behindertenhilfe weiter auszubauen, die Motivation von Menschen mit geistiger Behinderung zu einem gesunden und sportlichen Lebensstil wieder zu entfachen und vor allem Inklusion wieder als wichtiges Thema in die Köpfe der Menschen zu bringen. Höhepunkte: Erste Teilhabe-Beratenden-Schulungen und Netzwerktreffen.

Projekt „Wir gehören dazu“

Wie habt ihr dieses Jahr erlebt? (Was waren die wichtigsten Themen? Was wurde trotz der Pandemie geschafft? An welche besonders emotionalen Momente erinnert ihr euch? Wem möchtet ihr am Jahresende besonders danken?)

Mit neuer Projektleitung Enrique Zaragoza wurde in das Jahr gestartet. Das erste Treffen des „Wir gehören dazu“- Teams in Präsenz in Berlin, nach fast 8 Monaten rein digitaler Zusammenarbeit, war auf jeden Fall etwas Besonderes. Die Einstellungen von Annika Künzel und Peter Landisch waren eine weitere Bereicherung für das Projektteam. Das erste Video unserer Öffentlichkeitskampagne SOD Tennis Schnuppertag Inklusion - YouTube hat ein sehr gutes Feedback erhalten. Trotz der Pandemie konnten 21 neue Sportvereine durch das Projekt inklusiv geöffnet werden (Stand derzeit insgesamt 42 Sportvereine), sowie 258 neue Übungsleitende fortgebildet (Stand derzeit insgesamt 454). Ein besonderes Dankeschön gilt allen Unterstützenden, die sich in diesem Jahr nicht von den Umständen entmutigen ließen und aktiv zur Weiterentwicklung des Projektes insbesondere in den Netzwerkstandorten beigetragen haben.

Welche digitalen Angebote gab es in euren Bereich?

Das Team hat viele Online-Netzwerktreffen in den Standorten der Regionen organisiert. Die Projekt-Webseite wurde überarbeitet sowie eine neue Facebook-Gruppe zur Vernetzung der Projektakteure auch über die Netzwerkstandorte hinaus wurde konzipiert.
 
Was erhofft ihr euch für das Jahr 2022? Was sind die größten Herausforderungen, welche Höhepunkte stehen regulär an?   

Die weitere Öffnung von Sportvereinen, sowie die weitere Gewinnung von Athlet*innen für das Projekt sind unsere wichtigsten Ziele fürs Jahr 2022. Darüber hinaus ist die Umsetzung.

Das Projektteam (v.l.): Georg Melzer (Sachsen-Anhalt/Sachsen), Anne Effe (Hessen), Peter Landisch (Bayern), Annika Künzel (Schleswig-Holstein/Hamburg), Enrique Zaragoza (Projektleitung und Berlin/Brandenburg) und Nina Hagedorn (Rheinland-Pfalz/Saarland). Foto: SOD/Juri Reetz
Das Projektteam (v.l.): Georg Melzer (Sachsen-Anhalt/Sachsen), Anne Effe (Hessen), Peter Landisch (Bayern), Annika Künzel (Schleswig-Holstein/Hamburg), Enrique Zaragoza (Projektleitung und Berlin/Brandenburg) und Nina Hagedorn (Rheinland-Pfalz/Saarland). Foto: SOD/Juri Reetz

Projekt „Regionalliga Inklusion"

Wie habt ihr dieses Jahr erlebt? (Was waren die wichtigsten Themen? Was wurde trotz der Pandemie geschafft? An welche besonders emotionalen Momente erinnert ihr euch? Wem möchtet ihr am Jahresende besonders danken?) 

Das Jahr 2021 war ohne Frage eine Herausforderung. Im Projekt „Regionalliga Inklusion“ konnten dennoch einige Maßnahmen umgesetzt werden. Zum einen wurde vom 3.-8. Mai eine digitale Inklusionswoche mit knapp 330 begeisterten Teilnehmenden durchgeführt. 

Link zu der Unterseite: www.dtb.de/regionalliga-inklusion/inklusionswoche-2021 

Zum anderen wurden Materialien, wie die Spielesammlungen Teil 1 und 2 erarbeitet und veröffentlicht, in denen zum Beispiel auch Anregungen für gemeinsame Spiele gegeben wurden, die Outdoor umgesetzt werden können. 

Spielesammlung Teil 1 

Spielesammlung Teil 2 

Welche digitalen Angebote gab es in euren Bereich?  

Neben der Inklusionswoche im Mai 2021 wurden viele weitere digitale Termine angeboten und umgesetzt. Dazu zählen unter anderem der Stammtisch in der Region 1, der gemeinsame Dialog.INKLUSION der Regionen 2 und 4, Online-Kinderturnabzeichen in der Region 3 sowie mehrfache Weiterbildungsangebote der Region 5.

Was erhofft ihr euch für das Jahr 2022? Was sind die größten Herausforderungen, welche Höhepunkte stehen regulär an?   

Eine der wichtigsten Grundlagen unserer Arbeit ist, dass das Kinderturnen in den Vereinen stattfinden kann. Für das Jahr 2022 hofft das Projektteam der „Regionalliga Inklusion“ daher insbesondere, dass wieder viele Angebote stattfinden und neue geschaffen werden und wir bundesweit gemeinsam Kinder und Familien von einem inklusiven und bewegten Alltag begeistern können.



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