Ausblick auf ein neues Jahr

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Von Christiane Krajewski, Präsidentin Specia Olympics Deutschland

Zum Jahresbeginn wünscht man sich das Beste zum neuen Jahr – und das will ich hiermit noch einmal für alle Special Olympics Freunde und Mitglieder tun, wenn auch ein Zwölftel dieses Jahres schon vergangen ist.

Doch diesmal hat der Begriff „neues Jahr“ für uns auch eine Bedeutung im eigentlichen Wortsinn: 2019 steht für den Start in eine neue Ära der Entwicklung von Special Olympics Deutschland.

  • Es ist das Jahr eins nach den entscheidenden Weichenstellungen von 2018 – Spitzenverband im DOSB, Zuschlag für die Weltspiele 2023, Bewilligung langfristiger Entwicklungsprojekte.
  • Es ist durch die Rhythmusänderung das erste Jahr ohne Nationale Spiele seit 1998.
  • Es ist das Jahr der Weltspiele in Abu Dhabi, deren Nachfolger-Spiele wir in Deutschland ausrichten werden.
  • Es ist das Jahr, in dem wir die Strukturen zur Vorbereitung unserer Weltspiele installieren und die Nationalen Winterspiele 2020 ins Visier nehmen.
  • Es ist ein Jahr grundlegender Strukturänderungen, verbunden mit einer starken Fokussierung auf die Entwicklung der Landesverbände.
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Mit dem letzten Punkt sind wir in der unmittelbaren Gegenwart des Januar 2019 mit sechs großen Wintersport-Ereignissen unserer Landesverbände. Ich finde es sehr beeindruckend, jetzt jeden Tag Medienberichte lesen zu können, in denen über großartige Winterspiele und die Leistungen der Athletinnen und Athleten berichtet wird!

Den Auftakt gaben die Wintersporttage von Special Olympics Nordrhein-Westfalen in Essen und Neuss, u.a. mit der Premiere der Sportart Stockschießen. Die folgenden Winterspiele in Bayern und Baden-Württemberg waren sehr erfolgreiche Veranstaltungen mit jeweils großer Medienresonanz. Dazu haben auch die beiden prominenten Sportpaten – Martin Schmitt in Todtnauberg und Andreas Birnbacher in Reit im Winkl – mit ihrem Engagement beigetragen.

Die Winterspiele der Landesverbände Hessen und Thüringen laufen derzeit noch in Österreich und Oberhof. Am 6. Februar werden sich Athletinnen und Athleten aus Niedersachsen zu ihrem Wintersporttag in St. Andreasberg treffen und die Reihe der Winterspiele 2019 beschließen.

Insgesamt werden dann fast 1.100 Athletinnen und Athleten bei den sechs Wintersport-Veranstaltungen teilgenommen und ihr Bestes gegeben haben. Sie sind und bleiben die besten Boschafter für die Ideen und Werte von Special Olympics!

Sechs große Wintersportveranstaltungen – das heißt inzwischen auch: sechsmal große öffentliche Aufmerksamkeit, sechsmal Nachhaltigkeit für die Ausrichter-Gemeinden und Regionen, sechsmal Stärkung der Special Olympics Bewegung in Deutschland. Dafür danke ich allen, die in und mit den Landesverbänden und Ausrichterorten dazu beigetragen haben!

Während unsere Wintersportler ihre Wettbewerbe bei Schnee und Eis bestreiten, bereiten sich die Athletinnen und Athleten, die im März zu den Weltspielen nach Abu Dhabi reisen, auf ihre Sommersport-Wettbewerbe vor. Beim Einkleidungsseminar für die Deutsche Delegation in Fulda war kürzlich schon zu spüren, mit wieviel Begeisterung und Vorfreude alle bei der Sache sind.

Wir werden mit der bisher größten Delegation, die je bei Weltspielen war, nach Abu Dhabi reisen und als Gastgeber der nächsten Weltspiele unser Land repräsentieren.

Inspiriert von dem überaus gelungenen Start ins Jahr 2019 freue ich mich auf die Weltspiele und alle folgenden Aufgaben und Herausforderungen dieses „neuen“ Jahres, die wir gemeinsam meistern wollen.

Ihre
Christiane Krajewski



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