Vorgestellt: Christoph Schmitz, Athletensprecher Special Olympics NRW

Christoph Schmitz (37 Jahre) aus Neuss ist stellvertretender Athletensprecher von Special Olympics NRW. Hier stellt er sich vor.

Meine Arbeit:

Ich arbeite in einem Seniorenheim. Die Arbeit dort macht mir wirklich viel Spaß, aber wir haben auch immer sehr viel zu tun. In der Corona-Zeit war das wirklich kein Zuckerschlecken und überhaupt nicht schön. Ich versorge die Bewohnerinnen und Bewohner mit Frühstück und Mittagessen und unterstütze meine Kolleginnen und Kollegen. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind auch manchmal ein bisschen durcheinander und dann kümmere ich mich um sie. Ich sorge zum Beispiel dafür, dass alle immer ausreichend trinken. Es freuen sich auch immer alle, wenn ich vorbeikomme.

Meine Sportart:

Ich spiele leidenschaftlich gern Tennis. Seit 15 Jahren trainiere ich schon in der Sportart. Ich bin auch Hilfstrainer und unterstütze meinen Trainer. Ich trainiere also meine Tenniskameraden. Ich spiele ihnen zum Beispiel die Bälle mit Halbgeschwindigkeit zu. Mir macht das viel Spaß und meine Teamkollegen und mein Trainer freuen sich auch darüber. Ich trainiere natürlich selbst auch noch. Im Moment bereite ich mich auf ein Turnier in Berlin vor. Ich hoffe, dass ich dort nach der langen Corona-Pause endlich mal wieder ein paar Punkte sammeln kann.

Meine größten sportlichen Erfolge:

In Polen habe ich 2010 bei den Europäischen Spielen eine Goldmedaille geholt. Ich war also frisch gebackener Europameister! Das war mein größter Erfolg. Aber es gibt noch ein Turnier, an das ich mir sehr gern erinnere. Das war auf jeden Fall mein Heimspiel in Neuss 2017. Das war so ein super Tag! Ich habe die Goldmedaille gewonnen und viele Prominente getroffen. Das war mein persönliches Sommermärchen, was ich nicht vergessen kann. Da bin ich richtig stolz drauf.

Meine Unified-Erfahrungen:

Hast Du Unified-Erfahrungen? Ich spiele im Doppel mit einem Unified Partner. Im Einzel spielen macht mir natürlich auch Spaß, aber Doppel ist auf jeden Fall besser. Wir können gemeinsam spielen und man hat auch ganz andere Möglichkeiten, den Ball zu spielen. Also das Spielen im Unified-Doppel macht echt Spaß und klappt auch sehr gut.

Warum ich mich als als Athletensprecher engagiere: 

Ich bin schon ein alter Hase im Athletenrat von NRW. Es bedeutet mir sehr viel, Athletensprecher zu sein. Die Athletinnen und Athleten sollen einfach wissen, dass ich da bin. Wenn sie Probleme oder Sorgen haben, dann können sie mit mir sprechen. Gemeinsam können wir Probleme immer besser lösen.

Ich bin auch sehr gern bei Siegerehrungen dabei. Besonders gern natürlich im Tennis. Bei den Landesspielen in Hamm habe ich zum Beispiel auch Medaillen überreicht. Die Atmosphäre ist immer richtig super und das hat echt viel Spaß gemacht.

Worauf ich mich jetzt freue:

Zum Glück können wir jetzt wieder richtig in der Gruppe trainieren. In der Corona-Zeit konnte ich nur zu zweit trainieren und das ist fand ich nicht so toll. Zusammen macht es einfach mehr Spaß. Mir ist es einfach wichtig, endlich wieder richtig spielen zu können und auch in Wettbewerben mal wieder ein paar Punkte sammeln zu können.

Im Moment trainiere ich für meinen ersten Wettbewerb nach Corona. Ich werde in Berlin bei den Landesspielen mitmachen. Natürlich hoffe ich, dass ich gewinnen werde, aber am wichtigsten ist es mir, mich gut zu präsentieren und einen guten Eindruck zu machen.

Christoph Schmitz bei den Landesspielen von SO NRW 2019 in Hamm. Foto: SONRW
Christoph Schmitz bei den Landesspielen von SO NRW 2019 in Hamm. Foto: SONRW

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