Studierende als Multiplikatoren bei den Special Olympics Berchtesgaden

Die Studierenden bei den Special Olympics Berchtesgaden 2020. Collage: Elke Langbein
Die Studierenden bei den Special Olympics Berchtesgaden 2020. Collage: Elke Langbein


Studierende der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der TU München erlebten hautnah Emotionen im Sport für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung mit: Im Rahmen des Seminars „Inclusive Sport Events“, unter der Leitung der Dozentinnen Dr. Daniela Schwarz und Elke Langbein, erlebten die Masterstudierenden für drei Tage die Special Olympics Berchtesgaden 2020.

Alle Studierenden waren als freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz und zeigten sich begeistert von dem inklusiven Miteinander: „Beim Volunteering an der Eröffnungsfeier gab es erstmals direkten Kontakt zu allen Sportlerinnen und Sportlern. Jedes einzelne Teilnehmergesicht strahlte nur so vor Vorfreude auf die kommenden Tage. Zudem war zu sehen, dass bei diesen Winterspielen nicht nur der Sport im Vordergrund stand. Schon bei den organisatorischen Aufgaben war der Inklusionsgedanke der Special Olympics zu erkennen. So wurden Menschen mit geistiger Behinderung in verschiedenste Arbeitsaufgaben, zum Beispiel in die Moderation der Eröffnungszeremonie, einbezogen. Dies war eine ganz besondere Erfahrung“, so die Studierende Franziska Biederer.

Nach einem weiteren Tag aktiver Mitarbeit während der Wettbewerbe am Dienstag organisierten die Dozentinnen am Mittwoch ein sogenanntes Experten-Speed-Dating. Expertinnen und Experten waren: Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper (Vizepräsidentin DOSB / FU Berlin) Markus Protte und Werner Wiedemann (Athletensprecher Special Olympics Bayern), Mathias Kolley (Special Olympics Bayern), Hartmut Augustin (Journalist), Amanda Dimech (Special Olympics Malta / Universität Malta), Maureen Clarke (Special Olympics Europa/ Asien) und Prof. Dr. Manfred Wegner (Universität Kiel / Vizepräsident SOD).

Die Studierenden konnten sich in Kleingruppen mit den Expert/innen austauschen und die Bedeutung und den Stellenwert von Inklusion praxisnah diskutieren.

Insbesondere für junge Menschen ist es extrem wertvoll, Menschen mit Behinderung nicht nur in der Theorie im Hörsaal, sondern auch in ihren realen Lebenswelten zu begegnen. Und wo ginge das unkomplizierter als beim Sport?


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