Paris war eine Reise wert

Das Unified Fußball Team der HPZ RehaSport Irchenrieth gewann im Rahmen der Paris World Games 2019 beim Unified Cup von Special Olympics Frankreich die Silbermedaille. Foto: HPZ
Das Unified Fußball Team der HPZ RehaSport Irchenrieth gewann im Rahmen der Paris World Games 2019 beim Unified Cup von Special Olympics Frankreich die Silbermedaille. Foto: HPZ
Fahnenträger Markus Völkl von der HPZ RehaSport Irchenrieth bei der Eröffnung der Paris World Games 2019. Foto: HPZ
Fahnenträger Markus Völkl von der HPZ RehaSport Irchenrieth bei der Eröffnung der Paris World Games 2019. Foto: HPZ
Das Team der HPZ RehaSport Irchenrieth bei den Paris World Games 2019. Foto: HPZ
Das Team der HPZ RehaSport Irchenrieth bei den Paris World Games 2019. Foto: HPZ

Der HPZ RehaSport e. V. Irchenrieth nahm im Rahmen der Paris World Games vom 08. bis 11. Juli am Unified Cup von Special Olympics Frankreich teil. Die Medaillen waren hart umkämpft.

Special Olympics Frankreich richtete zum ersten Mal den Unified-Cup aus. Unified Sports® ist eine Bewegung, bei der Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Sport treiben.

Das Irchenriether Fußball-Unified-Team war im Juni erst in Hamm erfolgreich im Einsatz. Die Mannschaft um Spielführer Felix Konrad machte sich am frühen Montagmorgen auf den knapp 900 km langen Weg nach Paris. Nach 10 Stunden Fahrt erreichten die Sportler ihr Hotel, zentral in Paris gelegen. Nach dem Check-In folgte die Begrüßung der Teams durch die Präsidentin von Special Olympics Frankreich.

Die vielen freiwilligen Helfer hatten eine Bootsfahrt auf der Seine organisiert. Dabei konnten sich die Teilnehmer einen schönen ersten Eindruck von der Weltmetropole Paris mit Louvre, Notre-Dame oder Eiffelturm machen.

Danach ging es zur Eröffnungsfeier der „Paris-World-Games-2019“ 71 Nationen aus der ganzen Welt nahmen an den Spielen teil. Beim Einmarsch in das Sportareal mit Blick auf den Eifelturm ging es bunt zu. Sportler aus allen Kontinenten, viele in ihrer landestypischen Tracht, zogen unter dem Beifall vieler Zuschauer ein. Inklusion durch Sport – so das Motto des großen Events an der Seine. Und so zog die 10-köpfige Irchenriether Delegation mit den anderen Teams mit Menschen mit Behinderungen unter der Fahne von Special Olympics ein. Der Moosbacher Markus Völkl hatte die Ehre als einer der Fahnenträger die Flagge hineinzutragen.

Am Dienstag und Mittwoch wurde es dann für die Fußballer aus Irchenrieth ernst. Im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ spielten 7 Mannschaften an den zwei Tagen um die Medaillen. In sehr spannenden und ausgeglichenen Spielen sicherten sich das RehaSport-Team den zweiten Tabellenplatz und somit das Finale gegen die Mannschaft aus Belgien. In der Gruppenphase gab es gegen die Weltspieleteilnehmer in Abu Dhabi eine 3:4 Niederlage.

Im Finale stellten die Belgier aber schnell die Weichen auf Sieg und der schnellen 2:0 Führung nach vier Minuten konnten die Irchenriether nicht mehr viel entgegensetzten. Nach zwischenzeitlichem Herankommen auf 2:3 gelang dem sympathischen belgischen Team noch zwei sehenswerte Tore zum 2:5 Endstand. Am Ende freuten sich die Sportler über eine hart erkämpfte Silbermedaille. Mit Arber Zabelli stellte das Team aus Deutschland mit 12 Toren den treffsichersten Schützen.


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