Vorgestellt: Jaqueline Finke, Familienbeauftragte Special Olympics Sachsen

Jacqueline Finke (Foto: privat)

Liebe SOD-Community,

Ich heiße Jacqueline, bin 36 Jahre alt und wohne in der Nähe von Leipzig. Zu mir gehören mein Mann Kai (38), unser Sohnemann Justin (13) sowie unsere Katzen Lilly (16) und Oskar (10). Gemeinsam hören wir auf den Familiennamen Finke J

Ich arbeite in einem Wohnheim der Lebenshilfe Leipzig e.V. und bin dort in der Reinigung und Hauswirtschaft tätig. Meine Arbeit macht mir Spaß und ich habe trotzdem den Kontakt mit unseren Bewohnern.

Im Jahre 2017 habe ich beim DOSB die B-Lizenzausbildung für den Rehasport gemacht. Ganz bewusst habe ich mich für das Profil Geistige Behinderung entschieden. Ob auf Arbeit oder mit Justin: Der Großteil der Menschen mit denen ich zu tun habe, hat wunderbare Special Effects.

Seit mehr als 25 Jahren spiele ich leidenschaftlich Tischtennis im Verein. Aktuell spiele ich mit meiner Mannschaft in der 2. Kreisliga. Als Justin ca. 8 Jahre alt war, versuchte auch er sich an dem Sport mit dem kleinen weißen Zelluloidball. Schnell war allen klar, dass es diese Sportart sein soll. Also suchten wir uns einen Verein, der sich in Sachen Behindertensport schon ein wenig etabliert hatte und wir wurden beim TTV Radebeul fündig.

Durch den Sächsischen Behindertensportverband wurde Justin in „seine Wettkampfklasse“ klassifiziert und bald ging es zu den ersten Wettkämpfen. 

Wie wir zu SO Sachsen gekommen sind, daran kann ich mich gar nicht mehr so genau erinnern. Mittlerweile hat Justin viele Tischtennisturniere erlebt, Bundeslandübergreifend und ich kann nur immer wieder sagen, dass Special Olympics, egal welches Bundesland, eine riesen Familie ist und ich diesen Zusammenhalt, den es hier gibt, noch nie vorher erlebt habe.

Ich würde mir wünschen, dass SO noch bekannter wird. Dass die Reichweite noch größer wird, über die Landesgrenze hinaus.

Jeder sollte sich Sportveranstaltungen im Behindertensport anschauen. Da gibt es kaum Unterschiede bei den sportlichen Leistungen. Ich wünsche mir, dass die Leute aufhören weg zu schauen.

Und was ich mir noch mehr wünschen würde, dass Menschen mit Behinderung nicht am Rand unserer Gesellschaft stehen dürfen!



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