Katrin Günther

Berlin, Sportclub VfJ e.V. Sportart: Tischtennis, Arbeit: Vfj Werkstätten GmbH , Wohnen: bei der Mutter

In meiner Corona-Zeit habe ich den Garten gemacht, umgegraben, Rasen gemäht, ein bisschen rumgegammelt, aber naja, was soll man machen zu der Corona-Zeit? Schön zuhause bleiben! Wenn man etwas braucht, ist man zum Einkaufen gegangen, aber meistens war ich im Garten oder hab den Keller aufgeräumt, was so anlag. Ich wohne mit meiner Mutter in einem Haus, und wir teilen uns das und wir machen alles zusammen.

Im März konnten wir gar nicht arbeiten und sind zuhause geblieben und ich dachte erst, dann geht es mir gut, aber dann ging es mir nicht so gut. Mein Geburtstag war dann eingeschränkt, ich bin ja 50 geworden. Den konnte ich nicht richtig feiern. 

Mit meinen Kollegen und Sportkameraden habe ich telefoniert in dieser Zeit. Aber mit dem Sport - na ja, wie soll ich das erklären? Man muss den Garten ja auch machen und da habe ich viel zu tun gehabt, Schubkarre hoch, Schubkarre runter, Holz gesammelt, fast wie eine Sportstunde. Dann habe ich noch bisschen Gymnastik gemacht und so.

In meiner Einrichtung biete ich eine aktive Pause an. Es hängt bei uns in der Werkstatt ein Zettel dran. Und ich habe gesagt, bei diesen Sportübungen könnte man ja mal mitmachen. 

Unseren Tischtennis Sport können wir noch nicht wieder machen. Wir suchen eigentlich eine Turnhalle, wo wir Tischtennis spielen können, mit dem Abstand. Wir sind ja nur ein paar Leute, wir wollen nur drei Platten aufstellen können. Sonst spielen wir in einem Kindergarten. Und da dürfen wir ja leider nicht mehr rein.

Ich habe gehört, dass es dieses Jahr gar nichts mehr wird, erst wieder nächstes Jahr. Wenn es nächstes Jahr einen Impfstoff gibt, das wäre sehr schön, wenn es losgehen würde. Dann würde ich mich freuen.

(Aufgeschrieben von Daniela Schulz)



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