Wahlen zum Sportausschuss

Am 19. und 20. September 2020 tagte unter Beachtung aller Hygienevorgaben der Fachausschuss Sport in Berlin. Bis auf wenige Ausnahmen waren alle Sportarten und das Wettbewerbsfreie Angebot (WbfA) durch die Nationale Koordinatorin, den Nationalen Koordinator oder eine Stellvertretung anwesend. Zusätzlich bestand die Möglichkeit einer digitalen Teilnahme an beiden Tagen.

Im Rahmen der diesjährigen Sitzung stand turnusgemäß die Neuwahl zum Vorsitz des Fachausschusses auf der Agenda. Drei Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich zur Wahl: Zur Vorsitzenden wurde Uta Deutschländer (Sportart Reiten) wiedergewählt, ihr Stellvertreter ist Björn von Borstel (Leichtathletik). Herzlichen Glückwunsch!

Auf Vorschlag der alten und neuen Fachausschuss-Vorsitzenden wurde zusätzlich ein Kreis mit weiteren Nationalen Koordinatorinnen und Koordinatoren gebildet, der als Schnittstelle zwischen dem Hauptamt und dem mittlerweile sehr teilnehmerstarken Fachausschuss dienen soll. Zudem sollen aus diesem Kreis feste Ansprechpartnerinnen und -partner für z.B. neue Sportarten oder für sportartähnliche Fragestellungen gebildet werden und die Kommunikation in den Fachausschuss intensiviert werden.

Neben der Fachausschuss-Vorsitzenden Uta Deutschländer und Björn von Borstel gehören auch Peter Landisch (Tennis), Ruth Niehaus (Schwimmen), Oliver Lohr (Roller Skating) und Martina Steinhäußer (Schneeschuhlaufen) zu diesem Kreis.

Inhaltlich erlebten alle Teilnehmenden zwei intensive Tage in Berlin. Am Samstag standen zentrale Themen der Sportentwicklung bei Special Olympics in Deutschland im Mittelpunkt, beispielhaft u.a. das Grundsatzpapier zur Teilnahme an Nationalen Spielen, Veranstaltungsrichtlinien und Regelwerke, Anerkennungswettbewerbe und vieles mehr.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Nationalen Spiele 2022 sowie der Weltspiele 2023 in Berlin. Hier informierte das LOC über die Organisationsstrukturen, die Umsetzung in den Sportarten und die verschiedenen Möglichkeiten der Mitarbeit. Allen Teilnehmenden bot sich viel Raum für Rückfragen und Austausch, um alle erhaltenen Informationen auch transparent in die jeweiligen Arbeitsgruppen der Sportarten transferieren zu können.

Zum Ende der Veranstaltung waren sich alle Teilnehmenden einig, dass die erfolgreiche Umsetzung der sportlichen Wettbewerbe in den Jahren 2022 und 2023 eine große Herausforderung, aber auch eine sehr große Chance für Special Olympics in Deutschland bieten.


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