Editorial

Thomas Gindra, SOD-Vizepräsident Sport. Foto: SOD/Andreas Endermann
Thomas Gindra, SOD-Vizepräsident Sport. Foto: SOD/Andreas Endermann

Von Thomas Gindra, Vizepräsident Sport von Special Olympics Deutschland

 

Liebe Special Olympics Familie,

endlich dürfen wir wieder schrittweise in unseren sportlichen Alltag zurückkehren. Wesentlicher Kern von fast allen sportlichen Aktivitäten ist und bleibt das Miteinander, welches wir alle in den letzten Monaten, nicht nur im Sport, so sehr vermisst haben. Sei es im Training oder bei ersten sportlichen Wettbewerben, man sieht unseren Athleten*innen förmlich an, wie sehr sie es genießen, endlich wieder miteinander aktiv sein zu können.

Neben der Rückkehr in den Alltag stehen für Special Olympics Deutschland und seine Landesverbände natürlich weiterhin die Nationalen Spiele 2022 und Weltspiele 2023 in Berlin ganz oben auf der Tagesordnung.

Beide Großveranstaltungen waren auch wesentlicher Tagesordnungspunkt bei der Nationalen Sportkonferenz, die vom 17. bis 19. September 2021 in Berlin als Präsenzveranstaltung stattgefunden hat. Neben den Nationalen Koordinator*innen, hauptamtlichen Mitarbeitern*innen der Landesverbände und des Referats Sport der Bundesgeschäftsstelle waren erstmals auch die Mitglieder der Sportarbeitsgruppen eingeladen.

Organisatorisch eine Mammutaufgabe für die Hauptamtlichen der Bundesgeschäftsstelle, und gleichzeitig verlangte dieses Format auch äußerste Disziplin von allen - rund 160 - Teilnehmenden. Dass dies nicht nur sehr gut bewältigt wurde, sondern zudem eine konstruktive, nach vorn gerichtete Sportkonferenz wurde, verdient den Dank an alle Beteiligten. Es zeigte sich wieder einmal, mit wieviel Herzblut sich die Hauptamtlichen von SOD einbringen und wie gut das Miteinander mit den Verantwortlichen in den Landesverbänden und den vielen Ehrenamtlichen, die im Bereich Sport agieren, funktioniert. SOD als Verband kann mit Recht stolz auf solch engagierte Mitstreiter*innen sein!

Inhaltlich wurden die Aufgaben und Ziele für den Sport anhand des Strategieplans nochmals herausgearbeitet und in großer Übereinstimmung stets betont, dass die Weltspiele kein „Ziel oder Endpunkt“ aller Bemühungen, Strategien und Engagements sein dürfen und sollen, sondern dass nachhaltige Entwicklungen über dieses Großereignis hinaus das Ziel sein müssen.

Mit den Weltspielen bieten sich die Chancen, die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft zu beschleunigen und einer breiten Öffentlichkeit die Begabungen und Führungsqualitäten von Menschen mit geistiger Behinderung vor Augen zu führen. Dies alles mit dem Ziel, möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, wie gewinnbringend für beide Seiten das Miteinander von Menschen mit und ohne geistige Behinderung ist, sowohl im Sport, aber auch weit darüber hinaus.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen nun wieder ganz viel von dem, was uns verbindet: Spaß und Freude an der gemeinsamen Bewegung!

Ihr
Thomas Gindra

 

 


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