22.04.2020 12:00 Uhr

Mehr Aufmerksamkeit für Menschen mit Behinderung in Corona-Zeiten

In einem Gespräch mit Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, verwies SOD-Präsidentin Christiane Krajewski auf die Notwendigkeit, gerade in der derzeitigen Krisensituation die Probleme von Menschen mit Behinderung mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

SOD Präsidentin Christiane Krajewski mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Ehefrau Elke Büdenbender beim Neujahrsempfang 2020 im Schloss Bellevue. Foto: Markus Theisen

Elke Büdenbender, die auch Schirmherrin der Special Olympics Kiel 2018 war, erkundigte sich nach der Lage und dem Befinden von Special Olympics Deutschland in der Corona-Krise. Christiane Krajewski gab Auskunft zum Stand der Dinge und tauschte sich mit Frau Büdenbender über die besondere und schwierige Situation der Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung aus. Viele von ihnen könnten derzeit ihrer Arbeit nicht nachgehen und auch keinen Sport betreiben, gehörten gesundheitlich eher zur Risikogruppe und hätten oft Probleme im Umgang mit dieser besonderen Situation. Diese Probleme spielten in der öffentlichen Wahrnehmung und den vielen Diskussionen um Corona eine zu geringe Rolle, darin waren sich beide einig.

Die Präsidentin dankte Elke Büdenbender für die besondere Wertschätzung, die sie und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem Verband SOD und seinen Athletinnen und Athleten immer wieder entgegenbringen.

Wir als Landesverband Special Olympics Rheinland-Pfalz wissen, dass die aktuelle Situation für die Mitglieder eine überaus herausfordernde Zeit darstellt. Selbstverständlich stehen wir auch in diesen Wochen und Monaten unterstützend an Ihrer Seite und jederzeit für Sie bereit. 


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