16.12.2019 15:36 Uhr

Special Olympics Landesspiele NRW Bonn 2021: Rahmenvereinbarung unterzeichnet

Die vierten Landesspiele von Special Olympics Nordrhein-Westfalen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung finden im Jahr 2021 in Bonn statt. Am Montag, 16. Dezember 2019, hat Oberbürgermeister Ashok Sridharan gemeinsam mit Sport- und Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger und dem Präsidenten der Special Olympics NRW, Gerhard Stiens, die Rahmenvereinbarung unterzeichnet.

v.l.n.r.: Gerhard Stiens (Präsident Special Olympics NRW), Stefanie Wiegel (Athletensprecherin Special Olympics NRW), Ashok Sridharan (Oberbürgermeister Bundesstadt Bonn) und Dr. Birgit Schneider-Bönninger (Dezernentin für Kultur und Sport, Bonn)

„Die Special Olympics NRW Landesspiele sind ein wichtiges Ereignis für die Sportstadt Bonn. Sie sind ein weiterer Baustein auf dem Weg zur chancengerechten Teilhabe in unserer Stadt. Ich freue mich schon jetzt auf ein tolles Programm und spannende sportliche Wettkämpfe“, sagte Oberbürgermeister Sridharan bei der Unterzeichnung. Sport- und Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger ergänzte: „Bonn soll sich zur Referenzadresse für den inklusiven Sport, mit inklusiven Wettkämpfen, wie beispielsweise die Special Olympics 2021, und barrierefreien Sportarealen entwickeln.“

Gerhard Stiens, Präsident der Special Olympics Nordrhein-Westfalen: „Dass unsere Landesspiele 2021 in der Bundesstadt Bonn stattfinden dürfen, ist für uns eine ganz besondere Ehre. Bonn bietet uns in allen Bereichen perfekte Voraussetzungen. Die Größe der Stadt stellt für uns eine außerordentliche Chance dar, möglichst viele Bonner Institutionen, Vereine, Unternehmen und vor allem auch Bürgerinnen und Bürger frühzeitig aktiv mit in unsere Planungen einzubeziehen. Ich bin mir sicher, dass wir vom 23. bis 26. Juni 2021 alle gemeinsam ein großes inklusives Fest des Sports erleben werden.“

Die Landesspiele 2019 fanden in Hamm gemeinsam mit dem NRW-Landesturnfest als größtes inklusives Sportevent Deutschlands statt. Mehr als 1.000 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung nahmen in 13 Sportarten an den Wettbewerben teil.

Über Special Olympics Nordrhein-Westfalen

Special Olympics wurde 1968 in den USA von Eunice Kennedy-Shriver, der Schwester von John F. Kennedy, aus der Idee heraus gegründet, Menschen mit geistiger Behinderung an Sportaktivitäten und Sportveranstaltungen zu beteiligen. Heute ist Special Olympics mit mehr als drei Millionen Athleten in über 170 Ländern vertreten und somit weltweit die größte vom IOC offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

Im zweijährigen Rhythmus veranstaltet Special Olympics NRW Landesspiele. Die ersten Landesspiele fanden im Jahr 2015 mit acht Sportarten in Paderborn statt. An den zweiten Landesspielen 2017 nahmen über 1.000 Athletinnen und Athleten in zwölf Sportarten teil. Die dritten Landesspiele fanden vom 19. bis 23. Juni 2019 in der Stadt Hamm statt und wurden gemeinsam mit dem NRW-Landesturnfest des Westfälischen Turnerbundes als größtes inklusives Sportevent mit über 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgetragen.

Über die Sportstadt Bonn

Mehr als 75.000 Bonnerinnen und Bonner sind in annähernd 400 Turn- und Sportvereinen sowie Betriebssportgemeinschaften organisiert. Insgesamt stehen den Vereinen 100 Turn- und Sporthallen sowie mehr als 50 Außenanlagen im Stadtgebiet zur Verfügung. Das Angebot ist breit und umfasst um die 70 Sportarten für jede Leistung- und Altersgruppe: Neben den Volkssportarten Fußball, Turnen/Gymnastik und Schwimmen kann in Bonn unter anderem Tennis, Fechten, Basketball, Hockey, Badminton, Reiten, Tauchen, Aikido, Rugby, Schach, Kricket gespielt werden. Neben dem Breitensport wird auch der Spitzensport in Bonn großgeschrieben.

In vielen Sportarten wie Fechten, Moderner Fünfkampf, Badminton konnten Bonner Sportlerinnen und Sportler bei internationalen und nationalen Wettkämpfen Medaillen erringen.

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