Aufbau inklusiver Vereinsstrukturen
Das Hauptziel des Projektes besteht darin, inklusive Sportangebote auszubauen.
Dafür sind für Sportvereine folgende Maßnahmen geplant: Sensibilisierungsangebote für Vereinsvertreter*innen, Fortbildung von Trainer*innen, Durchführung von Übungsleiter Assistenz Ausbildungen, Beratung zu Fördermöglichkeiten, Stärkung der Eigeninitiative vom MmgB sowie die Etablierung des Unified-Sports®-Konzepts ¹.
Auf kommunaler Ebene werden inklusive Sportstrukturen wie folgt umgesetzt: Selbstbeteiligung von Menschen mit Behinderung, Netzwerkarbeit zwischen Sportvereinen und Akteuren der Behindertenhilfe, lokale Teilhabe- und Informationsveranstaltungen
Teilhabe-Beratende
Wie bereits im Vorgängerprojekt LIVE (Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement), sollen Menschen mit geistiger Behinderung zu sogenannten Teilhabe-Beratenden ausgebildet werden. Nach dem Partizipationsansatz soll somit auf kommunaler Ebene mehr Bewusstheit für die Belange von Menschen mit Behinderungen und Selbstbestimmung erreicht werden. Teilhabe-Beratende unterstützen und planen lokale Veranstaltungen wie Sportfeste oder Märkte, beteiligen sich aktiv an Entscheidungsprozessen und nehmen an Netzwerktreffen teil. Durch Gesprächskreise und Mitmachangebote in Schulen oder Sportvereinen wollen die Teilhabe-Beratenden die Gesellschaft über ihre Lebenssituation sensibilisieren.
In den letzten drei Jahren wurden in den Landkreisen Halle, Burgenlandkreis und dem Harz 15 Teilhabe-Beratende während einer zweitägigen Schulung ausgebildet. Die drei Regionen waren Host Towns Standorte für die Landesspiele in Berlin 2023 und hießen Delegationen aus der ganzen Welt willkommen. Die Standorte werden durch Special Olympics weiterbetreut.
An diesen Erfolg wollen wir anknüpfen und in den Landkreisen Börde und Mansfeld-Südharz, welche ebenso Host Town Standorte waren, neue Teilhabe-Beratende ausbilden.

