Sport
Unsere Sportkoordinatorinnen und Sportkoordinatoren sind die zentralen Ansprechpersonen für ihre jeweilige Sportart. Sie begleiten die Entwicklung der Sportangebote und stehen bei allen Fragen rund um die jeweilige Sportart zur Verfügung. Wenn die Sportart bei den Landesspielen angeboten wird, übernehmen sie außerdem die Planung und Organisation vor Ort. Mit ihrem Fachwissen und ihrem Einsatz sorgen sie dafür, dass unsere Sportangebote gut vorbereitet und verlässlich durchgeführt werden.

"Moin, ich bin Silke Rühl, seit meinem 7. Lebensjahr mache ich Judo. Seit über 30 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich im Breitensport. U. a. bin ich für den Rehabilitations- und Behindertensportverband S.-H. tätig, für den Landessportverband und die Sportjugend und arbeite als Referentin in der Fortbildung und Qualitätssicherung für Erzieher*innen der Bewegungs-Kitas mit. Seit 2018 engagiere ich mich für die Organisation Special Olympics Deutschland. Bei den Nationalen Spielen in Kiel erlebte ich tolle Menschen und schöne Momente, das hat mich motiviert und mein Interesse geweckt.
Ich habe die Ausbildung zum Trainer-B (Judo Leistungssport und Gewaltprävention) und zum Trainer-A (Judo Breitensport) absolviert. Bin Bundeskampfrichterin und als Vereinstrainerin für Kinder und Jugendliche tätig.
Als Landeskoordinatorin für Judo bei SOSH bin ich für die Entwicklung des Judo-Wettkampf- und Breitensportes zuständig. Damit stehen wir in S.-H. noch am Anfang, aber der längste Weg beginnt immer mit dem ersten Schritt. In anderen Landesverbänden finden bereits Wettkämpfe in verschiedenen Leistungsklassen statt. Von der nationalen Organisation SOD bin ich in die Judo AG berufen worden: Wir organisieren u. a. die Nationalen Spiele im Judobereich, passen Wettbewerbsregeln an und erarbeiten Ausbildungspläne und Inhalte für die Trainer-C-Ausbildung für den DOSB.
In diesem Punkt steckt noch Potenzial, denn das Thema „ID-Judo“, „Umgang mit Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung“ fehlt in vielen Ausbildungen an der Basis.
Ich lebe die Judo-Philosophie „vom gegenseitigen Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen“."

"Mein Name ist Wibke Kins und ich bin seit 2025 Koordinatorin für den Pferdesport in Schleswig-Holstein.
Aus einer Reiterfamilie kommend, habe ich schon als Kind meine Liebe zu Pferden entdeckt und diese Leidenschaft auch zu meinem Beruf gemacht. Gemeinsam mit meiner Familie führen wir das Pferdesportzentrum-Kiel auf der Anlage des Kieler Renn- und Reitervereins. Bei uns reiten und voltigieren Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Als Trainerin betreue ich seit 2015 Athleten der Stiftung Drachensee von den Anfängen bis zu den Weltspielen. "Meine" Reiterinnen waren erfolgreich in Los Angeles (2015), Abu Dhabi (2019) und Berlin (2023). Aber ein besonderes Highlight waren die Nationalen Spiele 2018 hier bei uns in Kiel auf unserer Anlage. Die Wettbewerbe und besonders die emotionalen Siegerehrungen haben alle begeistert!
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit anderen Trainern aus Schleswig-Holstein und hoffe, wir können noch mehr Athleten aus unserem Pferdeland gemeinsam zu den Wettbewerben von Special Olympics begleiten."

Mein Name ist Sonja Richter. Ich komme aus Norderstedt und arbeite dort als Rechtsanwältin und Notarin. Dem Radsport bin ich etwa seit Anfang der 2000er-Jahre verbunden. Seit 2013 bin ich Mitglied im Inklusiven Sportverein Norderstedt e.V. und dort in der Radsportsparte aktiv. Eine Rennlizenz habe ich seit 2023. Seit letztem Jahr bin ich auch ausgebildete Kommissärin und in dieser Funktion regelmäßig im Einsatz.
Athleten aus unserem Verein und den Norderstedter Werkstätten habe ich bei Landesspielen und Nationalen Spielen von Special Olympics als Coach und Headcoach begleitet.
Da ich über Erfahrungen sowohl im Rennrad- und Cross-Sport als auch im Special-Olympics-Sport verfüge, habe ich mich in den vergangenen Jahren um eine Verbindung dieser beiden Radsportdisziplinen bemüht. So konnte mittlerweile etabliert werden, dass die Special-Olympics-Athleten im Rahmen der Rennrad-Serie Dankward-Racing-Series ein eigenes Rennen an der Kiellinie in Kiel bestreiten dürfen.
Mit der Ernennung zur Koordinatorin Radsport möchte ich diese Tätigkeit ausbauen und möglichst viele interessante Radsport-Angebote für Special-Olympics-Athleten in Schleswig-Holstein schaffen – gerne eingebunden in andere Radsport-Angebote. Das Ziel soll sein, in zwei bis drei Jahren einen Anerkennungswettbewerb durchzuführen. Erste Ideen zu potentiellen Strecken habe ich bereits.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Sportliche Grüße!

Dieter Lutz ist unser Landeskoordinator für die Sportart Golf.
Mit großem Engagement begleitet er alle Aktivitäten im Golfclub Curau, wo dank seiner Unterstützung jedes Jahr neue Veranstaltungen in Kooperation mit SOSH entstehen.
Bei den Landesspielen Lübeck 2025 fanden dort nicht nur die Golf-Wettbewerbe statt: Die Familie Lutz hat außerdem einen herzlichen Grillabend für unsere Special-Olympics-Mitglieder organisiert, die als Familie Teil unserer Gemeinschaft sind.
Gesundheit
Unsere ehrenamtlichen Gesundheitskoordinatorinnen und -koordinatoren sind speziell geschult und leiten die einzelnen Disziplinen des Programms Healthy Athletes. Sie organisieren die Angebote, betreuen die Fachkräfte vor Ort und sorgen dafür, dass alle Untersuchungen und Beratungen professionell und teilnehmergerecht ablaufen.
Ihr Engagement ist die Grundlage dafür, dass wir die Gesundheitsprogramme von Special Olympics regelmäßig und in hoher Qualität anbieten können.

"Hallo, ich bin Anna und koordiniere seit 2025 den Bereich "Strong Minds". Ich bin freiberufliche Sportpsychologin, das bedeutet, dass ich vor allem Sportler:innen, aber auch Trainer:innen und Eltern psychologisch begleite. Mein Arbeitsalltag setzt sich zusammen aus Einzelcoachings und Gruppenworkshops in unterschiedlichsten Sportarten und Altersgruppen. Meine Freizeit widme ich super gerne dem Sport, dann aber als aktive Athletin. Ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren, wie zum Beispiel das Surfen, Hyrox oder Ballett. Am Sport und besonders an Sportveranstaltungen fasziniert mich, wie sehr sie Menschen zusammenbringen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, sozialem Hintergrund und noch mehr. Ich freue mich, dazu beitragen zu können, möglichst vielen Menschen diese tollen Emotionen, die der Sport mit sich bringt, spüren zu lassen und ein Teil davon zu sein!"

"Mein Name ist Michael Meyer-Andresen. Ich war bis Ende 2022 in eigener Praxis als Hals-Nasen-Ohren-Arzt tätig. Aktuell führe ich stundenweise eine ärztliche Beratung durch. Somit bleibe ich ein wenig meinem Beruf verbunden.
In meiner Freizeit versuche ich sportlich zu bleiben und betreue mit meiner Frau Silke eine Jugend-Handballmannschaft. Ansonsten genießen wir ein wenig unser Rentner-Dasein und pflegen unseren Garten. Ich selber bin gerne handwerklich tätig.
Ich war im vergangenen Jahr als Volontär bei den Special Olympics in Berlin. Das hat mir sehr viel Freude gebracht. Das Gesundheitsprogramm ist eine tolle Sache und ich hoffe, wir können viele Athleten dabei unterstützen, die medizinischen Angebote wahrzunehmen."
Wettbewerbsfreies Angebot

"Moin, ich bin Felicia, 34 Jahre alt und bei Special Olympics Schleswig-Holstein Landeskoordinatorin für das Wettbewerbsfreie Angebot (WBFA). Ich plane und organisiere das WBFA bei den Landesspielen und bin auch bei vielen kleineren Veranstaltungen mit einem Mini-WBFA im Einsatz. Als Sportwissenschaftlerin im Gesundheits- und Rehasport beschäftige ich mich täglich mit Bewegung und auch privat bin ich gern aktiv – im Fitnessstudio, mit meinem Pferd oder einfach draußen in der Natur. Wenn dann noch Zeit bleibt, spiele ich gern Harfe und Klavier. Ich engagiere mich für Special Olympics, weil mich beeindruckt, was den Athlet*innen im Sport wirklich wichtig ist: Freude an der Bewegung, Fairness und Gemeinschaft."
Öffentlichkeitsarbeit

"Moin, ich bin Stephen und unterstütze das Team von Special Olympics Schleswig-Holstein bei der Öffentlichkeitsarbeit. Zu meinen Aufgaben gehört es dabei, Texte und Fotos für die Presse, den Verband und die Social-Media-Kanäle zu erstellen. Bei den Landesspielen 2025 in Lübeck habe ich mich als Ansprechpartner außerdem um die Medienvertreterinnen und -vertreter gekümmert.
Ich bin 36 Jahre alt und seit rund zehn Jahren als Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen tätig. Wenn ich nicht an und mit Texten arbeite, gehe ich gerne schwimmen, treffe mich mit Freunden oder bin in der Natur unterwegs. Ich engagiere mich für Special Olympics Schleswig-Holstein, weil ich der Meinung bin, dass die tollen Leistungen der Athletinnen und Athleten noch viel mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung verdient haben."
