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01.09.2018 10:20 Uhr

Special Smiles-Verantwortliche treffen sich beim iADH Weltkongress 2018 in Dubai

Am 30. August 2018 fand anlässlich des iADH Weltkongress 2018 in Dubai ein internationales Treffen des Zahn- und Mundgesundheitsprogramms Special Smiles statt. Dr. Imke Kaschke, Leiterin Medizin und Gesundheit bei SOD, war mit einem Vortrag an dem Treffen beteiligt.

Javier Vasquez, Senior Director Health Systems, SOI (Foto: SOD)

Javier Vasquez, Senior Director Health Systems, SOI (Foto: SOD)

Die iADH ist eine internationale wissenschaftliche Fachgesellschaft zur zahnmedizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderungen. Bereits seit dem Jahr 2007 besteht eine Kooperation zwischen der iADH mit dem Gesundheitsprogramm Special Smiles von Special Olympics International (SOI). Anlässlich des Workshops trafen sich nun Special Smiles Verantwortliche aus aller Welt. Neben Vertretern aus europäischen Special Olympics Ländern waren auch Teilnehmende aus Nord- und Südamerika, Australien, Neuseeland, Indien, Malaysia und Südafrika vor Ort.

Unter Leitung von SOI mit dem neuen Senior Direktor Gesundheit, Javier Vasquez (Washington, DC) sowie des Internationalen Leiters (GCA) Special Smiles, Prof. Steve Perlman (Boston) wurden unter dem Motto „Globale Veränderungen für Menschen mit geistiger Behinderung“ Vorträge zu den Bedingungen in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Gesundheitssystemen angeboten. So stellte auch die Leiterin des SOD Bereiches Medizin und Gesundheit, Dr. Imke Kaschke, in einem Referat den Einfluss von Special Smiles auf Veränderungen der zahnmedizinischen Versorgung für Menschen mit Behinderung in Deutschland vor. Bemerkenswert ist, dass seitens der WHO (Weltgesundheitsorganisation) die Leiterin des Bereiches Mundgesundheit, Dr. Yuka Makino (Genf) in einer Präsentation die Bedeutung und die besondere Notwendigkeit der Umsetzung der WHO Strategie „Prävention zahnmedizinischer Erkrankungen und Gesundheitsförderung für Menschen mit geistiger Behinderung“ erläuterte.

Nun bleibt abzuwarten, inwieweit der Einfluss der WHO in den nächsten Jahren erforderliche Anpassungen nationaler Gesundheitssysteme voranbringen kann. Auf jeden Fall könnten internationale Empfehlungen und die daraus resultierenden europäischen Regelungen die Aufnahme zielgruppenspezifischer (zahn-)medizinischer Leistungen im deutschen Gesundheitssystem unterstützen. Beim anschließenden iADH Kongress wurden mit mehr als 300 internationalen Teilnehmenden in Vorträgen und Diskussionen Konzepte zur Verbesserung der Mundgesundheit und adäquaten zahnmedizinischen Versorgung für Menschen mit Behinderung beraten. Mit einem Poster wurde das SOD Angebot zur Schulung von Multiplikatoren am Beispiel des Zahn- und Mundgesundheitsprogramms vorgestellt.


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