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08.03.2017 20:49 Uhr

Das Tandemprojekt – gelebte Inklusion

Elisabeth Kranke und Sabrina Claus sind die Ansprechpartner am Infopoint der Special Olympics Willingen 2017 in Olympic Town. Sie geben Stadtpläne aus, erklären den Athleten den Weg zu den Sportstätten und helfen auch schon mal mit einem Pflaster aus. Beide sind das erste Mal bei Nationalen Spielen von Special Olympics Deutschland dabei und verstanden sich auf Anhieb gut.

Die Tandemhelfer Sabrina Claus (ABB, links) und Elisabeth Kranke. (Foto: SOD)

Die Tandemhelfer Sabrina Claus (ABB, links) und Elisabeth Kranke. (Foto: SOD)

Sabrina Claus, die aus Bühl kommt und bei ABB ein duales Studium absolviert, hat sich über das ABB–Helferprojekt als Tandempartner für die Spiele in Willingen beworben. Das erste Zusammentreffen, das beide mit Spannung erwartet haben, fand im Vorfeld der Nationalen Spiele an der Mühlenkopfschanze statt. Sie haben sich auf Anhieb gut verstanden, beide sind kontaktfreudig und haben Spaß am Umgang mit Menschen.

Elisabeth Kranke arbeitet im Bistro KostBar in Korbach, das von der Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg betrieben wird, und wurde gefragt, ob sie Interesse daran hat, an diesem Pilotprojekt der Winterspiele mitzuwirken. Gern hat sie diese Aufgabe angenommen, sie ist zwar keine Athletin, aber sie genießt den Kontakt zu den Sportlern. Was macht für Elisabeth Kranke und Sabrina Claus den Reiz der Special Olympics Willingen 2017 aus? Da sind sich beide einig: „ Es macht einfach Spaß zu sehen, mit welcher Freude und Begeisterung die Sportler und Helfer hier bei der Sache sind“, sagt Elisabeth Kranke. Dem kann Sabrina Claus nur beipflichten: „Die Offenheit und pure Freude, die man hier erlebt, das ist eine tolle Erfahrung. Ich bin froh, das hier miterlebt zu haben.“

Beide werden sich wieder als Teilnehmerinnen für das Tandemprojekt anmelden, falls es bei weiteren Nationalen Spielen angeboten wird. Auf jeden Fall wollen sie in Kontakt bleiben und haben ihre Telefonnummern schon ausgetauscht. Und auf eines freut sich Elisabeth Kranke ganz besonders: „Sabrina wird mich, wenn die Spiele vorbei sind, auf der Arbeit besuchen.“    

SOD-Presseteam/Britta Schumann

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