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07.03.2017 13:51 Uhr

Special Olympics Partner ABB: „Gute Energie von allen Seiten“

Der Beginn des vereinbarten Gesprächs mit Michael Cooke verzögert sich. Der Spitzenmanager, seines Zeichens Senior Vice President HSE and Sustainability bei ABB in Zürich, sitzt noch im Vorraum des Pressezentrums auf einem Hocker. Flankiert wird er von Klaus Treichel, dem Leiter der Unternehmenskommunikation von ABB Deutschland, und Projektleiterin Uta Windel. Die drei reden wenig, hören stattdessen vor allem zu: Drei Athleten der Special Olympics Willingen 2017 haben sich zu ihnen gesellt. Die Sportler aus dem Saarland finden es spannend, sich mit den Firmenchefs zu unterhalten. Doch das Interesse ist sichtbar beidseitig, und zum Abschied wird noch ein gemeinsames Foto geschossen.

SOD-Athletensprecher Mark Solomeyer und Michael Cooke, Senior Vice President HSE and Sustainability bei ABB in Zürich, zeigen YuMi®. (Foto: SOD/David Klein)

SOD-Athletensprecher Mark Solomeyer und Michael Cooke, Senior Vice President HSE and Sustainability bei ABB in Zürich, zeigen YuMi®. (Foto: SOD/David Klein)

Dann erst nutzen die Mitarbeiter des Schweizer Energietechnikanbieters die Chance zur Außendarstellung: „Wir wollen nicht nur eine Umsatzmaschine sein, sondern wir möchten aktiv werden aus sozialer Verantwortung“, sagt Klaus Treichel. Man nimmt ihm ab, dass diese Aussage für ihn mehr ist als nur eine Floskel. Michael Cooke, erst seit zehn Monaten im Konzern, gibt offen zu, dass er den Einsatz von ABB für Special Olympics Deutschland gerade erst kennenlernt: „Ich hatte zwar auch vorher schon einmal davon gehört, aber erst hier in Willingen begreife ich, was dieses Engagement wirklich bedeutet. Ich verstehe jetzt viel besser, wie es kommt, dass sich über die Jahre hinweg rund dreitausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ABB bei Sommer- und Winterspielen mit eingebracht haben“.

„Schon seit 2000 ist unsere Firma mit Special Olympics Deutschland verbunden, und viele unserer freiwilligen Helfer haben längst Freundschaft geschlossen mit den Athleten“, schildert Klaus Treichel. „Die Unterstützung der Spiele ist in unserem Unternehmen tief verankert. Auch dieses Mal sind wir wieder mit hundert Volunteers dabei“.

„Und die mussten wir auslosen!“, ergänzt Uta Windel. „Die Plätze sind sehr begehrt. Wir achten dabei auf die richtige Mischung: Erprobte Kräfte und Neulinge, sämtliche Standorte und Hierarchiestufen, Auszubildende und Rentner – sie alle sind im ABB-Team vertreten“. Dabei zahlt der Konzern „nur“ die Reisekosten, eine Freistellung erfolgt nicht, die Mitarbeiter müssen Urlaub einreichen. „Im Laufe der Spiele gibt es selbstverständlich einen Dankeschön-Abend“, stellt Michael Cooke klar. „Wir wissen den Einsatz unserer Beschäftigten sehr zu schätzen. Aber das wichtigste ist: Jeder hat so viel Spaß, und man fühlt, dass da gute Energie ist von allen Seiten“.

So wird Michael Cooke mit vielen neuen Eindrücken in die Schweiz zurückkehren. Dort fühlt er sich übrigens durchaus wohl: „Ich bin selber Skifahrer“, lässt er eine eigene Neigung zum Wintersport erkennen. „Aber in England ist Skilaufen nur schwer möglich. Da nutze ich jetzt natürlich häufiger die Gelegenheit“. 

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